Kategorie-Archiv: Rezepte

Einige Tipps, wie sie gesund den Winter genießen können.

Neben einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung im Freien, ausreichend Schlaf, keinen Stress, Vermeidung von Giftstoffen ( z.B.Alkohol und Zigaretten), Abhärtung (Saunieren od. eine Kaltbrause am Ende eines Bades)  können uns bestimmte Kräuter dabei unterstützen, gesund über den Winter zu kommen.

Der Rote Sonnenhut (Echinacea) und der schwarze Holunder (Sambucus nigra) sind hier Klassiker. Eine Teemischung aus Holunder- und Lindenblüten (Tilia Cordata) sowie den Blüten oder jungen Blättern vom Mädesüß (Filipendula ulmaria) kann bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wahre Wunder wirken. Heiß getrunken und dann sofort ab ins Bett, da die Selbstheilungskräfte aktiviert werden und uns den Schweiß treibt. Zu beachten ist, dass Personen, die eine Aspirinunverträglichkeit haben, das Mädesüß auf Grund der darin enthaltenen Salicylate, meiden soll. Ein Tee aus Hagebutten kann unseren Körper ausreichend mit Vitamin C versorgen, was jetzt ganz besonders wichtig ist. Ein Essig, der mit Kapuzinerkresse im Herbst angesetzt wurde, kann nicht nur den Salat geschmacklich verbessern, er unterstützt auch unser Immunsystem, da seine Inhaltsstoffe antibiotische Wirkung haben. Genauso, hat der Granatapfel eine ähnliche Wirkung, der im Handel als Frucht oder Saft erhältlich ist. Nicht zu vergessen ist ein heißer Tee mit Ingwer, der kalte Füße wieder warm werden lässt. Ein Löfferl Honig  kann nicht nur einen kratzigen Hals beruhigen, sondern auch wesentlich zur Immunsystemstärkung beitragen.

Karin Harringer-Tesch, Kräuterpädagogin und Volksheilkundexpertin aus Oberndorf wünscht Ihnen einen schönen Jahresausklang und dass sie gesund und frohen Mutes ins neue Jahr kommen.

November 2017

Die Vogelmiere von Anna Maria Dürager

nicht nur für Mensch, auch für unsre Vierbeiner ein tolles Kraut:

und für unsren Hund:

Fitnesskekse für Hunde

 

Zutaten: 150 g Roggenmehl, 50 g Dinkelmehl, 50g Milchpulver, 50 g kleingeschnittenes Fisch- oder Fleischfilet, 50 ml Speiseöl, 50 ml ungewürzte Fleischbrühe, 100 g frische, fein gehackte Wildkräuter : Vogelmiere, Giersch, Löwenzahn, 1 Ei

 

Mehl und Milchpulver in einer Schüssel vermischen, zerkleinertes Fleisch- oder Fischfilet dazugeben. In einer weiteren Schüssel das Speiseöl, die Fleischbrühe, die Kräuter und das Ei gut verrühren und zu der Mehl-Fleischmischung geben. Rasch zu einem festen Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Rolle formen und ca 1 Stunde im Kühlschrank unbedeckt ruhen lassen Danach die Teigrolle in 1 cm dicke Scheiben schneiden und Kekse ausstechen. Bei 180 Grad 15 – 20 Minuten backen

Vogelmiere die Pflanze und Rezepte

Pflegecreme mit Ringelblumenöl selbst gemacht

Jetzt brauchen unsre Hände eine gute Pflege, ohne Konservierung!

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Ringelblumencreme selbst gemacht
Ringelblumenöl, Jojoba und Mandelöl, Kakao- und Sheabutter, Lamecreme und Lanolin langsam schmelzen, Wasser und ein paar natürliche Wirkstoffe… zusammenmischen mit dem Stabmixer ( Temperatur ca. 65 Grad Celsius)
wer sich das nicht selbst zutraut: Zur Cremen- und Salbenkocherei anmelden und die eigene Creme mit nach Hause nehmen, oder persönliche Geschenke produzieren.

das ist eine schöne Arbeit jetzt zur Adventzeit.

Walnüsse, kandiert von Heidi Huber

Zutaten: 100 g Walnusshälften 220 g Zucker 150 ml Orangensaft Abgeriebene Schale von 1 Orange etwas Zimt

Zubereitung: Walnusshälften im Backrohr bei 180 °C etwa 15 Minuten rösten. Zucker mit Orangensaft und etwas Wasser kochen , bis der Sirup kleine Ballen bildet ( dazu 1 TL  mit Sirup  in Eiswasser tauchen, es sollte sich  ein weicher Ballen bilden). Siruplösung mit Nüssen, Orangenschale und Zimt vermischen. Gut durchrühren und ziehen lassen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen, dabei die Nusshälften sorgfältig voneinander trennen. Auskühlen und gut  trocknen lassen.

Hagebutten-Apfel Chutney von Barbara Züger

500 g Hagebutten, 2 rote Zwiebeln, 3 säuerliche Äpfel, 1 rote Chilischote, 5 dag brauner Zucker, 100 ml Apfelsaft, 1 El Öl, Zitrone, Salz, Balsamico-Essig

Hagebutten waschen und entkernen und in Streifen schneiden, mit Zucker bestreuen und auf die Seite stellen. Zwiebel und Äpfel würfelig schneiden, Chilischote putzen und klein schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Chili darin andünsten. Die vorbereiteten Hagebutten und Äpfel dazugeben. Saft von einer halben Zitrone und Apfelsaft dazugeben und ca. 10 min köcheln lassen. Das Chutney mit Salz und Balsamico-Essig abschmecken. Heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und luftdicht verschließen.

Schmeckt sehr gut zu Käse.

HAUSGEMACHTE SUPPENWÜRZE: von Marcela

(auch für Saucen und Fleisch geeignet)

1/2 kg Petersiliengrün( auch mit Stängel) 1/2 kg Pfefferoni 1/2 kg geschälter Knoblauch

20 dag Selleriegrün 20 dag Salz

alles gut waschen, abtropfen lassen, mit der Küchenmaschine zerkleinern, mit Salz vermischen und über Nacht stehen lassen, Abfüllen, kühl und trocken lagern.

Sehr lange haltbar!! Gutes Gelingen und schöne Herbsttage wünscht euch

Kräuterschnecke Marcela

Preiselbeersaft kalt angesetzt – von Andrea Rachensperger

2 kg Preiselbeeren werden mit einer Lösung von 60 g Zitronensäure und 2 l Wasser übergossen und 24 Stunden stehen gelassen. Öfters mit einem Holzkochlöffel umrühren. dann sind die Früchte vollständig ausgesogen. Den Saft durch ein angefeuchtetes Leinentuch seihen, Früchte nicht zerdrücken. Saft abmessen und pro 1 l Flüssigkeit 1 kg Zucker  dazugeben. Diese Menge ergibt ca. 2,5 kg Flüssigkeit daher gibt man ca. 2,5 kg Zucker dazu.

Zusätzlich 1 Pkg. Einmachhilfe auflösen. Alles gut umrühren, dass sich der Zucker und die Einmachhilfe gut auflösen und danach den fertigen Saft in saubere Flaschen abfüllen. Wenn nötig nochmal durchseihen. Gutes Gelingen!

Dieser Saft lässt sich auch sehr gut mit Heidelbeeren oder Ribisl herstellen.

Brennnessel Nüsschen von Andrea Rachensperger

Man benötigt: Handschuhe zum pflücken

Im September werden die reifen Samen(wenn sie nicht mehr ganz grün sind) geerntet. Trocknet diese zu Hause, auf einem Trockentuch ca. 3 Tage, damit keine Feuchtigkeit mehr enthalten ist. Man kann dann die kleinen Nüsschen besser abstreifen. Am besten halten sich die Nüsschen gut verschlossen in Einmachgläsern. Diese Brennnesselnüsschen passen immer gut dazu, wenn man es gerne nussig-knusprig mag, also zu Salaten, Suppen oder im Müsli, auch zu Topfen-und Dessert geeignet.

Topfen mit Brennnesselnüsschen

500g Topfen, 4 EL Milch,1 Pkg Vanillezucker, 1-2 EL Rohrzucker. Diese Zutaten glatt rühren, und danach 200g Obst der Saison dazu heben. 1 EL Brennnesselnüsschen in einer kleinen Pfanderl ohne Fett anrösten und über die Topfen-Fruchtmasse streuen.

Ein gutes Gelingen

erfrischendes Getränk für den Sommer – Resy Strasser

Erfrischender Kräuterdudler

  • 1 l Apfelsaft
  • ½  Bio – Zitrone
  • Wildkräuter nach Saison wie Rotklee,
    Gundermann, Giersch, Gänseblümchen, Taubnessel…..

Apfelsaft in ein großes Gefäß geben, die Bio – Zitrone in Scheiben schneiden und zum Apfelsaft geben. Die frisch gepflückten Wildkräuter dazugeben und mind. für 3 Stunden kühl stellen, öfters umrühren. Dieser Kräuterdudler kann mit Wasser oder für
Erwachsene mit etwas Sekt aufgespritzt werden und ist ein wunderbar
erfrischendes Getränk.

Kräuterdudler

Grüne Brötchen von Inge Wretschnig

GRÜNE BRÖTCHEN:

500 g,Mehl / 1Backpulverhalber / 1/2 Tl Salz / 100g Butter oder Margarine / 1/4l Buttermich  / 2 Handvoll Vogelmiere

Mehl, Salz und Backpulver miteinander vermengen und Butter in Flöckchen
darüberstreuen. Kräuter waschen, abtropfen lassen und in feine Streifen
schneiden. Anschließend die Kräuter in der Milch pürieren und mit den
anderen Zutaten zu einen geschmeidigen Teig verarbeiten. Aus dem Teig etwa
20 Brötchen formen, mit dem Messer einschneiden und auf ein
gefettetes Backblech legen. Herd auf  180Grad vorheizen und ca. 25 Minuten
backen.

Guten Appetit!

Bärlauch Laibchen von Andrea Lienbacher

50 dag Knödelbrot, 1 Zwiebel, ca. 1/4 Lt. Milch, 8 dag Butter, 20 dag geriebener Bergkäse, 3 Eier, fein geschnittener frischer Bärlauch, Salz, Pfeffer Fett zum Backen, klare Suppe

Zubereitung: Knödelbrot in eine Schüssel geben, Zwiebel in Butter kurz anrösten, salzen, pfeffern, die Milch dazugeben, kurz aufkochen, über das Knödelbrot geben und mischen. Dann die Eier, den geriebenen Käse und Bärlauch dazugeben, gut zusammenkneten, Laibchen formen und in Butterschmalz backen. Vor dem Servieren kurz in
der heißen Suppe ziehen lassen. Dazu empfehle ich Kartoffelsalat mit jungen Löwenzahnblättern. Statt Bärlauch kann man natürlich auch andere Wildkräuter verwenden, z.B. Wiesenbärenklau oder Giersch

Sellerie-Salz von Gabriela Kainberger

Auch im Winter kann man Gewürzsalze herstellen, so z.B. das besonders schmackhafte SELLERIESALZ!

30 dag Knollensellerie, 4 Stangenselleriestängel mit Blätter
und 500 g Salz.

Der Knollensellerie wird gründlich gesäubert und fein geraspelt, Stangensellerie und -blätter fein schneiden und alles mit dem Salz gut vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei niedriger Temperatur (60 – 80 °C) im Backofen ca. 1 Stunde trocknen lassen. Nach dem Auskühlen mit dem Mixer oder im Blitzhacker
pulverisieren und in kleine Schraubgläser füllen und entsprechend beschriften.
Kann überall, wo Selleriegeschmack erwünscht ist, verwendet werden.

Apfelbrot von Andrea Lienbacher

1,5 kg Äpfel gerieben

30 dag Nüsse hacken

30 dag Feigen oder gedörrte Zwetschken hacken

30 dag Rosinen

alles am Vortag mischen + ein Schuss Obstler oder Rum

 

 

 

Am nächsten Tag mit 1 kg Dinkelweißmehl (evtl. ½ Vollmehl) 1 P. Backpulver, Zimt, Lebkuchengewürz, 25 dag Rohzucker vermischen und gut durchkneten in zwei Kastenformen füllen und bei 180 Grad ca. 90 Min. backen.

Guten Appetit.

Mispel Gelee von Andrea Lienbacher

Mispelgelee

Zutaten: 2 kg gefrostete Früchte ca. 2,5 l Wasser

Gelierzucker 3:1 (nach Anweisung verwenden)

1 Messerspitze Zitronensäure

Die Mispeln mit dem Wasser weich kochen, anschließend den
Saft durch ein Sieb passieren oder durch ein grobes Tuch ablaufen lassen. Den
Saft abmessen und mit Gelierzucker 3:1 verrühren, Zitronensäure dazugeben und
unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Gelierprobe gelingt.Erst nach längerem Kochen hat das Gelee eine kräftige rote Farbe. Mispeln wurden als Anteil in Marmeladen und Gelees früher schon hochgeschätzt.  Der hohe Pektin-Gehalt und die Gerbsäuren verlängerten die Haltbarkeit der Produkte. In der Volksheilkunde gelten Mispeln als sanftes Abführmittel, sie regen die Darmtätigkeit an und haben eine gewisse Wirkung auf die Nieren. Man glaubt, dass regelmäßiger Genuss von Mispelbrand die Verkalkung verhindert. Am besten schmeckt das Gelee auf einem Bauernbrot mit Butter und Topfen oder mit einem Löffel im Naturjoghurt vermischt mit  1 Teelöffel Leinsamen.

Guten Appetit.

Schutzcreme fürs Gesicht in der kalten Jahreszeit

von Gabriela Kainberger (www.kainberger.com)

Damit deine Haut im Gesicht so gut wie möglich vor der kalten Luft geschützt ist, ist es wichtig, eine fetthaltige Creme vor dem Spaziergang (meditativer Spaziergang) besonders auf Nase, Wangen und Kinn aufzutragen.

Hier das Spezialrezept, von dem alle, die diese Salbe je probiert haben, restlos begeistert waren:

200 ml hochwertiges Pflanzenöl (Jojoba- oder Mandelöl)
mit 2 EL Rosenblütenblättern oder Ringelblumenblättern (jetzt im Winter in
getrockneter Form) langsam im Pflanzenöl erwärmen. Sobald sich kleine Bläschen
bilden von der Kochstelle nehmen und über Nacht stehen lassen. An nächsten Tag
erneuert erwärmen und anschließend filtern.
25 g reines Bienenwachs schmelzen und mit dem Pflanzenöl vermischen. Man kann
diese Salbe gerne mit ein paar Tropfen ätherischem Rosenöl oder
einem anderem ätherischen Öl aromatisieren, und füllt sie anschließend in
kleine Tiegelchen ab. So ist diese Salbe mindestens ein Jahr haltbar, da sie
keinen Wasseranteil enthält.

Anti- Stress Roll- on von Sandra Jessner

Fettphase:

7 g Jojobaöl,

0,1g Ceralan

Wirkstoffe:

2tr. Äth.Orangenblütenöl

2tr. Äth. Lavendelöl

2tr. Äth. Rosenholzöl

2tr. Äth.  Melissenöl

Die Fettphase schmelzen und die ätherischen Öle zufügen. Dann in Roll on Fläschchen(10ml) abfüllen und verschließen.

Auf Schläfen und Handgelenke aufrollen und immer wieder daran schnuppern.

Gutes Gelingen!

 

Mürbe Wildkräuterkeks von Inge Wretschnig

Zutaten:

150 g Butter 180g geriebenerKäse(Emmentaler od Gauda) 1/2Tasse Schlagobers,1/2TL Salz 1/2Backpulver, 250g Mehl, 1 kl Handvoll Wildkräuter

Die Butter und den Käse gut verrühren, Schlagobers und Salz untermischen, Backpulver und Mehl und gehackte Kräuter unterkneten. Den Mürbteig in Folie wickeln und min. 2 Std. im Kühlschrank rasten lassen. Auswalken und Kekse ausstechen mit Ei bestreichen im Rohr bei ca. 200 Grad  backen.

Entgiften mit Knoblauch von Marcela Strapkova

garantiert OHNE Geruch!!

1 Tag vor Vollmond 30 Knoblauchzehen und 5 unbehandelte Zitronen klein schneiden.1 l Wasser dazu, kurz aufkochen, erkalten lassen, sehr gut mixen, passieren und abseihen.

Am Vollmondtag den ganzen Tag über abgedeckt an einem dunklen Ort stehen lassen.

Am ersten Tag nach Vollmond mit der Kur beginnen indem man 1 Stamperl von diesem Entgiftungsgetränk nüchtern trinkt.

Trinken sie täglich 1 Stamperl, 3 Wochen hindurch. Eine Woche Pause. Das Ganze nicht länger als 6 Monate.

Petersilienseife von Anna Maria Dürager

100 g reine Olivenölseife, 5 El Petersilie, 200 ml kochendes Waser, 1EL Haferflocken

Olivenölseife fein reiben, Petersilie mit kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Die Seife mit dem Petersilientee im Wasserbad erwärmen, bis sie dickflüssig geschmolzen ist. Haferflocken beimengen  (hat einen zarten Peeling Effekt) Fest durchkneten  und auf Handwärme abkühlen lassen. Nun Kugeln formen und  24 Stunden trocknen lassen. Diese besonders milde und klärende Seife ist gut zur Pflege von empfindlicher Haut geeignet.

Kapuziner Kresse Omelett von Anna Maria Dürager

200g zarte junge Fisolen – 8 Eier – 120 ml Milch – Junge Kapuzinerkresseblätter – und Blüten , Salz,  Pfeffer, 2El Butter, etwas frisch geriebener Parmesan

Fisolen  waschen, putzen und schräg in Stücke schneiden, diese in kochendem Salzwasser 3-4 Minuten kochen, abgießen und gut abtropfen lassen. Eier mit der Milch in einer geeigneten Schüssel gut verschlagen, Blätter und Blüten dazugeben,  mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen, 1/4 der Eier-Masse eingießen, 1/4 der Fisolen hinzufügen und das Omelett bei niedriger Temperatur garen, bis es gerade fest ist, mit dem übrigen Teig  diesen Vorgang dreimal wiederholen. Mit Parmesan bestreuen.

Wildkräuterpaste von Erika Moser

Rezept:     70% Vogelmiere 20% Wiesenlabkraut 5% Giersch 5% Spitzwegerich Olivenöl,
Ursalz, geröstete Haselnüsse Parmesan

Alles zusammen in der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten. Schmeckt hervorragend zum marinieren von Schafkäse oder Mozarella oder vermischt mit Frischkäse oder Topfen als Aufstrich

und natürlich kann die Wildkräuterpaste in der Naturthek verkostet werden.

www.naturthek.at

Lavendelzucker – von Annamaria Dürager

Zucker, gut getrocknete Lavendelblüten

Die Blüten im Mörser fein zerstoßen oder ganz lassen.Dann den Zucker zugeben, alles gut vermischen und in einen verschließbaren Behälter aufbewahren. Verwendung findet die Blütenmischung überall dort, so auch Vanillezucker eingesetzt wird – etwa in Obstsalaten, Desserts und verschiedenen Tees

Judasohrbouillon von Anna Maria Dürager

* Judasohr*

Das Judasohr – Auricularia auricula judae, auch Mu-Err Pilz genannt,wächst
an warmen feuchten Orten in Büscheln,vornehmlich an Holunderbäumen.Im Aussehen
erinnert der faltige bräunlich-rote Pilz ein wenig an das menschliche Ohr.
Das Judasohr beeindruckt jedoch nicht nur durch sein ungewöhnliches
Ausssehen,sondern ist auch der Gesundheit förderlich: Es enthält
Magnesium,Kalium,Kalzium,Eisen und Vitamin B1

*Judasohrboullion*

6-8 Judasohren

1l Fischbrühe

2 Stängel Zitronengras

3 Galgantwurzeln oder 2 Tl gemahlener Galgant

2 Knoblauchzehen

250 g geschälte Garnelen

Saft von einer Zitronengras

1 rote Chilischote-fein gehackt

2 Zwiebeln

5 Korianderblätter

2 El Fischsauce

Salz und Pfeffer

Pilze kurz unter fließendem kalten Wasser waschen und halbieren.

Brühe aufkochen,das zerdrückte Zitronengras,den in dünne Scheiben
geschnittenen

Galgant und den zerdrückten Knoblauch hinzufügen und 5 Minuten köcheln
lassen.

Brühe durch ein Sieb seihen,Pilze dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen.

Garnelen,Zitronensaft,Chili,die fein gehackten Zwiebeln und den fein
gehackten

Koriander dazugeben. Die Judasohrboullion mit Fischsauce.Salz,Pfeffer
abschmecken und sofort servieren.

Hopfen – Sherry von Annamaria Dürager

*Hopfen Sherry*

Beruhigt und entspannt

Zutaten : frische oder getrocknete Hopfenzapfen,trockener Sherrhy, 100 -200 g Kandiszucker pro Liter Sherry.

Zubereitung : Glas zur Hälfte mit Hopfenzapfen füllen und mit Sherry bis zum Rand aufgießen. 2-3 Wochen an einem warmen Ort stehen lassen. Das Gefäß jeden Tag schütteln,dadurch werden die Wirkstoffe besser freigesetzt. Anschließend abgießen,den Kandiszucker zugeben und nachreifen lassen.Je älter der Likör,desto besser schmeckt er.

Anwendung : Bei Bedarf vor dem Einschlafen ein Likörglas voll trinken. Bei nervösen Einschlafstörungen,Reizbarkeit,Schlaflosigkeit und Erschöpfungszuständen erweist sich das Zusammenspiel von Harzen, ätherischen Ölen,Flavonoiden,Gerbstoffen und Bitterstoffen als wohltuend und entspannend.

Orangen-Honig-Kinderpunsch von Inge Steger

6 Orangen und 4 Zitronen pressen, zum Saft 1/4 Liter Wasser geben und erwärmen.

400 g Rohrzucker und nach Bedarf Honig dazu geben.

Abkühlen lassen und 3/4 Liter Apfelsaft dazugeben. Fertig. immer gut schütteln vor Gebrauch – zum Tee dazugeben – schmeckt lecker!

und so müssen die Kinder nicht auf Punsch verzichten, wenn die Eltern einen trinken

Dinkel – Lavendelkekse von Sandra Jessner

Du brauchst:

100g Nüsse, 150g Dinkelmehl (am besten frisch gemahlen), 100g Butter, 75g Staubzucker, 1 Ei, Lavendelblüten (Menge nach belieben), 1 Prise Salz, Vanillezucker, Zimt

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und rasch zu einen Teig verarbeiten. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Den Teig auswalgen und Kekse ausstechen. Bei 160 Grad im Backrohr ein paar Minuten backen lassen.

Gutes Gelingen!

Weißdornwein von Annamaria Dürager

Weißdorn-Wein

 kräftigt Herz und Kreislauf

 Zutaten : 2 Handvoll frische oder getrocknete Weißdornbeeren,einige getrocknete Weißdornblätter und – blüten, 1l Rotein,3 El flüssiger Honig

 Zubereitung : Weißdornbeeren in ein Glas füllen,Blätter und Blüten dazugeben. Mit Wein auffüllen und Honig dazugeben. Das Glas verschließen und den Inhalt gut vermischen.       3 Wochen an einem warmen Ort stehen lassen,täglich schütteln, danach abseihen, kühl und dunkel aufbewahren.

 Anwendung : Täglich über einen Zeitraum von 8-10 Wochen 1 Gläschen davon trinken. Weißdornwein eignet zur Stärkung des Herz- und Kreislaufsystems. Besonders wirksam ist er bei nervösen Herzbeschwerden ohne organischen Befund, auch bei sogenannten Altersherz, wenn altersbedingt die Herzkraft nachlässt. Die Wirkung baut sich langsam auf und ebenso langsam wieder ab.

Neuere Untersuchungen haben gezeigt,das Weißdorn bei längerer Einnahme auch Arteriosklerose vorbeugen kann. Außerdem schützt er den Herzmuskel vor aggressiven Sauerstoffradikalen.

Die Quitte von Monika Merk

Die Quitte gehört zu den Rosengewächsen. Das Ursprungsgebiet ist der Kaukasus. Es haben sich viele verschiedene Sorten gebildet. Es sind alle Sorten essbar, jedoch nicht alle schmecken gut. Weitere Namen der Quitte: Honigapfel, Schmeckbirne, Kretischer Apfel, Kötte, Baumwollapfel, Adonisapfel und Venusapfel Geschichte: Das Wort Marmelade kommt vom Wort marmelo. So wird die Quitte im Portugal genannt. Übersetzt bedeutet dies Honigapfel. In manchen Gebieten mussten die schwangeren Frauen Quitten essen, damit das Kind schlau und klug wurde. Als Frucht der Aphrodite galt die Quitte als Symbol für Fruchtbarkeit, Glück und Liebe. In der Küche: Aus der Quitte lassen sich hervorragende Gelees machen. Gemischt mit Apfel, Birne oder Granatapfel schmeckt die Quitte ebenfalls. Sie geliert sehr gut, da sie viel Pektin enthält. An Weihnachten gab es bei uns immer Quittenbrot. Rezepte hierzu findet man im Internet viele. In den südlichen Ländern wird die Quitte geschmort zu Braten oder gebratener Leber gegessen. Quittenmus oder Kompott geben eine hervorragende Nachspeise. In der Heilkunde: Schon vor 2000 Jahren wurde die Quitte bei den Griechen zu Heilzwecken verwendet. Hieronymus Bock bezeichnete die Quitte als Apotheke für arme Leute, da es damals schon bekannt war, dass sie bei vielen Krankheiten hilft. Die Quitte hilft, den Cholesterinspiegel zu senken. Bei Halsschmerzen, Magen und Darmbeschwerden gibt man getrocknete Kerne in Wasser und wartet bis sich ein Schleim bildet. Immer darauf achten, dass die Kerne nicht beschädigt sind. Sie enthalten Blausäure. Diesen Quittenschleim schluckweise trinken. Auch wird der Quittenschleim bei wunder Haut oder Verbrennungen auf die Haut gegeben. Die Quittenkerne kann man bei Husten lutschen, aber wegen der Blausäure nicht zerbeißen oder schlucken.

Kürbisgemüse mit Brennesselblätter und -samen von Katharina Eder

Einen kleinen Hokkaidokürbis waschen und bürsten und in Würfel
schneiden. (Johannes hat sicher geholfen !)

Einen Stoffsack voll junge Brennesseltriebe (findet man jetzt noch in gemähten nährstoffreichen Wiesen) waschen und zwischen 2 Geschirrtüchern walken. Die Blätter von den Stängeln trennen und die Stängel verwerfen. 2 Hand voll Brennesselsamen abrebeln (am besten geht dass durch ein Sieb). Eine Zwiebel klein würfelig schneiden. In einer heissen Pfanne Butterschmalz oder Öl zerlassen die Zwiebel anrösten und den Kürbis dazugeben. Gut durchrösten. Würzen mit Muskatnuß, Salz, einen Spritzer
Weißweinessig
und eine Prise edelsüßer Paprika. Das Kürbisgemüse etwa 10-15 Minuten dünsten, wenn nötig wenig Wasser dazu geben. Nach dieser Zeit nach und nach die Brennesselblätter dazugeben und zerfallen lassen. Gut durchrühren und zum Schluss die Brennesselsamen unterrühren. Das Gemüse abschmecken und 5 Minuten fertig dünsten. Dieses wohlschmeckende Gericht als Beilage zu Fleisch oder als eigenständiges, abendliches Hauptgericht servieren. Guten Appetit!

Dinkelfocaccia mit Rosmarin ,Brennessel und Ziegenkäse von Annamaria Dürager

25g Hefe / ½ Zucker / 250 ml lauwarmes Wasser / 500 g Dinkelmehl / 2Tl Meersalz / Rosmarin und Brennessel ( frisch oder getrocknet )/ 6 El Olivenöl / 250g Ziegenkäse / 1 rote Zwiebel

Hefe, Zucker und lauwarmes Wasser mischen. Mehl in eine Schüssel geben, Hefemischung, Rosmarin ,Brennnessel ( nach Belieben ) , Salz und Olivenöl einrühren. Teig gut durchkneten, mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. Auf einer bemehlten Fläche ca 1cm dick ausrollen, mit einem scharfen Messer diagonale Streifen in den Teig schneiden,wieder zudecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen. Backrohr auf 220 Grad vorheizen, Focaccia mit Zwiebelringen und zerbröckeltem Ziegenkäse belegen und ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Birnenaufstrich mit Zitronenmelisse von Sandra Jessner

1kg Birnen geschält, entkernt und geschnitten

4 Zweige Zitronenmelisse Ca. ¼ l Wasser

¼ kg Gelierzucker 1:1

Die Birnen mit Zitronenmelisse und Wasser weich kochen. Nach ca. 10 – 15 Minuten die Zitronenmelisse entfernen und mit dem Stabmixer pürieren. Den Gelierzucker dazugeben und noch mal kurz köcheln lassen. Gelierprobe und ab in die Gläser! Auskühlen lassen und genießen

Gutes Gelingen!!

Zucchini Pizza von Johanna Lutzmann

60 dag Zucchini / Zucchini waschen und raspeln

15 dagButter / Butter cremig rühren

5   Dotter / Dotter unterrühren

Salz, Pfeffer u. Muskat   / Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut würzen

15 dag Mehl(glatt)  7 Mehl und Backpulver gut mischen

1 Eßl. Backpulver / und mit Käse versieben und

2 Eßl. geriebenerKäse  / gut unterrühren

6 Eiklar  / Schnee mit den Zucchini unter den Teig heben

und bei 200°C etwa 10 min. backen.

aus Ketchup, Basilikum, Oregano, Thymian, Knoblauch, eine Marinade bereiten und auf den Teig streichen.

Mit Belag nach Wahl belegen. Im Rohr bei 200 ° ferigbacken.

Sehr gut passen verschiede Kräuter aus dem Garten bei  einem vegetarischen  Belag!

Gutes Gelingen!!

Griechischer Beinwellsalat von Romana Fries

4 Stängel wilder Majoran und 1 Stängel Pfefferminze (je nach Geschmack auch weniger)   waschen, trocken tupfen, Blätter abziehe und Blätter sehr fein hacken

1 Knoblauchzehe sehr fein hacken Schale von 1 unbeh. Zitrone abreiben und alles mit Olivenöl, weißen Balsamicoessig, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Honig zu einer Marinade verarbeiten 2 Pack. guter Schafs- oder Ziegenkäse in mundgerechte Stücke schneiden,        mit der Marinade mischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen

250 g Cocktailtomaten waschen und halbieren 1 Salatgurke und 1 gelbe Paprika               waschen und in mundgerechte Stücke schneiden und beides mit dem Käse mischen und
nochmals kräftig abschmecken.

20 junge, weiche Beinwellblätter waschen, trocken tupfen, die dicke Mittelrippe mit der Schere herausschneiden und 10 Blätter in eine flache Schüssel legen, die Hälfte des Salates darüber schichten, noch eine Lage Beinwellblätter und wieder Salat darüber. Das ganze
durchziehen lassen und mit Beinwellblüten servieren.

Rosenjoghurtmousse mit Beeren und Blüten von Romana Fries

350 g Joghurt / 250 g Quark cremig rühren, etwas Zitronensaft und ca. 150 g Rosenblütengelee darunter mischen und abschmecken. 4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und vorsichtig erwärmen. Die aufgelöste Gelatine mit 2 EL der vorbereiteten Creme verrühren und sofort zügig unter die restliche Creme einrühren.

250 g Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unter die Creme heben.
mind. 2 Stunden im Kühlschrank stocken lassen. Nocken von der kühlen Mousse
abstechen und mit verschiedenen Beeren (Walderdbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren,
Brombeeren, Johannisbeeren, Jostabeeren, etc) und Blüten ( Rosenblüten, Nachtkerzenblüten, Gänseblümchen, Malvenblüten, Weidenröschen, Lavendelblüten, Löwenzahnblüten, Kleeblüten, etc.) garniert servieren.

Guten Appetit!

Bärlauch und seine Vielfalt von Erika Moser

Bärlauchpaste: Bärlauch, Olivenöl, Ursalz, geröstete Erdnüsse, Parmesan alles in einer Küchenmaschine zu einer feinen Paste verarbeiten, in Gläser füllen und mit Olivenöl abschliessen. 

Bärlauchaufstrich: Bärlauchpaste mit Gervais vermischen fertig ist der Brotaufstrich

Bärlauchknödel: Bärlauchpaste in die Semmelknödelmasse einrühren, Knödel formen und kochen

Spaghetti mit Bärlauchpaste: Olivenöl erwärmen, Bärlauchpaste und Spaghetti schwenken

Bärlauchkruste: Bärlauchpaste und Semmelbrösel mischen auf gebratenen Fisch oder Fleisch aufstreichen,kurz im Rohr überbacken

Bärlauchöl: Bärlauch grob schneiden in ein Weithalsglas geben, Salz dazu und mit Maiskeimöl auffüllen 2 Wochen stehen lassen, dann abseihen und in Flaschen füllen, in die Flaschen Boden bedeckt grobes Meersalz einfüllen, damit das Öl klar bleibt.

Holunder Rezepte von Sandra Jessner

Holundererkältungssaft

1 kg Holunderbeeren mit ca. 100 ml Wasser 10 min. kochen lassen, durch ein Sieb oder Tuch pressen. Den Saft mit 20 dag Honig vermischen kurz erwärmen und heiß in Flaschen füllen. Im Kühlschrank hält sich der Saft einige Monate. Es ist ein wohlschmeckendes, stärkendes Getränk, vor allem für die „Grippezeit“.

Holundermarmelade

1 kg Holler

30 bis 50 dag Zucker

Die abgerebelten Beeren werden rasch gewaschen, zuerst ohne und dann mit Zucker bis zum dick werden gekocht, in Gläser gefüllt und verschlossen. Die Marmelade kann auch passiert werden.

Hollersirup

40 Hollerblüten  4 Orangen unbehandelt und in Scheiben geschnitten

5 dag Zitronensäure

4 kg Zucker                  2 l Wasser

2 Zitronen unbehandelt und in Scheiben schneiden

Alles zusammen mischen, 5 – 6 Tage ziehen lassen, abfüllen und gut verschließen.